Release Notes

09.01.2026

Edgar HyPro

Mit diesem Release bauen wir die energiekostenoptimierte Planung von Elektrolyse- und Speichersystemen gezielt aus. Neue Funktionen zur intelligenten Einbindung des Batteriespeichers, zur Berücksichtigung von Abwärmepotenzialen sowie zur transparenten Aufschlüsselung der Wasserstoffgestehungskosten ermöglichen eine wirtschaftlich fundierte Systembewertung.

NEU:

  • Intelligente Kopplung von Batteriespeicher und strompreisgesteuerter Elektrolyse

    • Einbindung in die strompreisgesteuerte Fahrweise der Elektrolyse

      • Der Batteriespeicher ist nun vollständig in die strompreisgesteuerte Fahrweise der Elektrolyse integriert und unterstützt eine kostenoptimierte Strombeschaffung.

      • Edgar berechnet den effektiven Ladepreis des eingespeicherten Stroms [€/kWh] und vergleicht diesen automatisch mit den Preisen aller verfügbaren Stromquellen.

      • Sie können die untere oder obere Preisschwelle der strompreisgesteuerten Elektrolyse als maximale Preisgrenze für den Strombezug des Batteriespeichers definieren.

      • Beim Entladen des Batteriespeichers wird der Lastzustand der Elektrolyse durch den Preis des im Akku gespeicherten Stroms gesteuert.

      • Die Elektrolyse hat beim Strombezug stets Vorrang vor dem Batteriespeicher, wodurch die Wasserstoffproduktion priorisiert abgesichert wird.

      • Beim Entladen können sowohl die Elektrolyse als auch weitere Stromverbraucher versorgt werden (eine Netzeinspeisung aus dem Batteriespeicher ist derzeit nicht vorgesehen).

  • Berücksichtigung und Analyse des Abwärmepotenzials des Batteriespeichers

    • Wenn der Button „Wärmenutzungspotential“ aktiviert ist, wird nun auch die Abwärme des Batteriespeichers mit berücksichtigt.

    • Die Lade- und Entladeverluste werden im Detailergebnis als Wärmepotential ausgegeben. Dabei muss darauf geachtet werden, dass beim Entladen die den Akku verlassende Energiemenge als Wärmequelle angesetzt wird.

    • Eine neue KPI-Kachel ermöglicht den schnellen Überblick über das Abwärmepotenzial der Batterie.

    • Der zeitliche Verlauf der Abwärme sowie die insgesamt bereitgestellte Wärmeenergie können in den Verlaufsdiagrammen analysiert werden.

  • Transparente Aufschlüsselung der Wasserstoffgestehungskosten (LCOH)

    • Neue KPI-Kacheln in den Detailergebnissen unter „Wirtschaftlichkeit“ bieten einen direkten Überblick über Investitions- und Betriebskosten.

    • Die Zusammensetzung der LCOH ist nun vollständig einsehbar, sodass der Einfluss von CAPEX und OPEX auf die Wasserstoffgestehungskosten klar nachvollzogen werden kann.

    • Alle Kostenbestandteile und Einzelpositionen können als CSV-Datei exportiert und für weiterführende Analysen genutzt werden

Edgar Quartier

Mit diesem Release erweitern wir die Modellierung von Wärmepumpen um den Wärmetausch-Modus, aktualisieren CO₂-Preisszenarien sowie EEG-Vergütungssätze und verbessern Ihren Workflow mit Edgar. So können Wärme- und Stromversorgungskonzepte regulatorisch fundiert, wirtschaftlich belastbar und deutlich effizienter verglichen werden.

NEU:

  • Aktualisierte CO₂-Preisszenarien für fundierte Sensitivitätsanalysen

    • Vier neue, aktualisierte CO₂-Preisszenarien stehen im Daten-Manager zur Verfügung.

    • Bessere Bewertung von Kosten- und Risikoeinflüssen steigender CO₂-Preise auf:

      • Wärmeversorgungskonzepte

      • Stromerzeugungs- und -bezugsstrategien

    • Orientierung an den CO₂-Schadenskosten des Umweltbundesamts:

      • Erhöht die Planungssicherheit und regulatorische Anschlussfähigkeit Ihrer Szenarien.

      • Unterstützt belastbare Wirtschaftlichkeits- und Transformationsanalysen.

  • Aktuelle EEG-Vergütungssätze für präzisere Erlösberechnungen

    • Aktualisierte EEG-Vergütungssätze für:

      • Photovoltaik-Anlagen

      • BHKW- und KWK-Stromeinspeisung

    • Aktualisierte EEG-Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen nach Anlagengröße und Vermarktungsmodell:

      • PV-Anlagen > 100 kW: Nutzung des anzulegenden Werts nach Marktprämienmodell.

      • PV-Anlagen ≤ 100 kW: Ansatz der festen EEG-Einspeisevergütung gemäß Anlagengröße.

      • Nach Ablauf der 20-jährigen EEG-Vergütung wird ebenfalls der anzulegende Wert verwendet.

  • Effizientere Workflows & verbesserte Nutzerführung

    • Tabellen merken sich Ihre Vorauswahl der Anzeigemenge:

      • Weniger manuelle Klicks & schnellere Orientierung bei wiederholten Klickpfaden

    • Optimierter Variantenvergleich:

      • Der „Zum Ergebnis“-Button öffnet Simulationsergebnisse nun in einem separaten Tab.

      • Ihre ursprüngliche Auswahl bleibt sichtbar und erleichtert den direkten Vergleich.

    • Gespeicherte Eingaben bei bedarfs- und verbrauchsgebundener Schätzung:

      • Ihre Auswahl bleibt auch nach Verlassen des Fensters gespeichert.

      • Keine zusätzlichen Kommentare mehr notwendig, um Schätzannahmen nachvollziehbar zu halten.

  • Erweiterte Modellierung von Wärmepumpen & Wärmekonzepten

    • Wärmepumpen können optional als reine Wärmetauscher betrieben werden, wenn die Quellentemperatur bereits das erforderliche Temperaturniveau für Netz oder Verbraucher erreicht.

    • Mehr Flexibilität in der Auslegung und Bewertung von Wärmekonzepten, insbesondere bei hohen Quellentemperaturen (z. B. Abwärme, Geothermie, saisonale Speicher).

    • Reduzierter bzw. zeitweise entfallender Stromeinsatz:

      • Liegt die Quellentemperatur über der Senkentemperatur, wird kein Strom für den Wärmepumpenbetrieb benötigt.

      • Dies wird automatisch in der Berechnung berücksichtigt.

    • Realistischere Energie- und Effizienzkennzahlen:

      • Der elektrische Energieeinsatz kann in einzelnen Zeiträumen auf Null fallen.

      • In der Energiebilanz kann der COP rechnerisch sehr hoch ausfallen; in diesen Fällen wird transparent ein Wert von Null dargestellt, um die Auswertung konsistent und verständlich zu halten.

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