Release Notes

07.07.2026

Edgar Quartier

Dieses Release erweitert die Planungssoftware um neue Funktionen für standortbezogene Wetterdaten, die Auslegung von Wärmenetzen und Erzeugungsanlagen sowie die wirtschaftliche Bewertung. Gleichzeitig sorgen mehr Transparenz und zusätzliche Parametrierungsoptionen für realistischere Simulationen und fundiertere Planungsentscheidungen. 

NEU:

  • Erweiterte Flexibilität bei Wetterdaten und Standortanalysen: 

    • Optimieren Sie Ihre Projekte jetzt weltweit, weil durch den Import individueller Wetterdatensätze Edgar Quartier nicht mehr auf Deutschland beschränkt ist. 

    • Laden Sie standortspezifische Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (TRY-1km-Rasterdaten) oder eigene Datensätze im CSV- oder EPW-Format hoch. 

    • Verknüpfen Sie Lastgangdaten direkt mit den zugehörigen Außentemperaturen für noch realistischere Simulationen. 

  • Mehr Transparenz durch erweiterte Gebäudeheizkurve

    • Die erweiterte Gebäudeheizkurve zeigt nun die Heizwasser- und Warmwasseranforderungen getrennt voneinander an. 

    • Die Zusammensetzung der Gebäudeheizkurve ist vollständig nachvollziehbar. 

  • Präzisere Auslegung von Booster-Wärmepumpen unabhängig von Anschlussleistung 

    • Dimensionieren Sie Booster-Wärmepumpen unabhängig von der Anschlussleistung der Übergabestation.

    • Die bisher notwendige Modellierung einzelner Booster-Wärmepumpen als separate Verbraucher entfällt.

    • Dadurch wird die Auslegung einfacher, realistischer und weniger fehleranfällig.

  • Zusätzliche Betriebsregimes im Wärmenetz auswählbar 

    • Nutzen Sie neue dynamische Vorlagen für gleitende oder konstante Betriebsweisen, jeweils mit oder ohne Nachheizung durch Booster-Wärmepumpen. Diese passen sich automatisch mit den Verbraucheranforderungen an. 

      • Bei Betriebsregimes ohne Nachheizung werden die Soll-Netztemperaturen so gewählt, dass eventuell vorhandene Booster-Wärmepumpen in den Hausübergabestationen nicht zum Einsatz kommen müssen. 

      • Bei Betriebsregimes mit Nachheizung werden die niedrigsten Sollnetztemperaturen gewählt, die zusammen mit Booster-Wärmepumpen in den Hausübergabestationen eine vollständige Wärmedeckung erwarten lassen. Die Soll-Netztemperaturen hängen dadurch auch von den Einsatzgrenzen der Booster-Wärmepumpen ab. 

    • Zusätzlich stehen statische Vorlagen vom Hochtemperatur-Wärmenetz (90°C / 70°C) bis zum Quellnetz (15 °C / 10 °C) zur Verfügung. 

    • Individuelle Betriebsregime lassen sich weiterhin flexibel manuell definieren. 

  • Stufenbetrieb von BHKWs (Leistungskaskade): 

    • Bilden Sie BHKWs mit bis zu zehn Leistungsstufen realitätsnah als Leistungskaskade ab. 

    • Analysieren Sie Laufzeiten und Betriebsverhalten der einzelnen Stufen entsprechend der tatsächlichen Anlagenkonfiguration. 

  • Dimensionierungsgrenzen für Großprojekte erweitert 

    • Optimieren Sie Solarthermieanlagen jetzt mit bis zu 100.000 m² Kollektorfläche. 

    • Pufferspeicher können bis zu einem Speichervolumen von 100 Millionen Litern berücksichtigt werden. 

    • Zusätzlich wird nun der Name des verwendeten Datensatzes bei der Dimensionierung der Anlagenkomponenten mit angezeigt und Sie können per Klick die hinterlegten Daten aus dem Daten-Manager einsehen. 

    • Damit lassen sich auch sehr große Wärmeversorgungsprojekte vollständig innerhalb der Optimierung abbilden und besser nachvollziehen. 

  • Flexiblere Finanzierungsszenarien 

    • Legen Sie die Kreditlaufzeit individuell fest, anstatt sie automatisch an die Projektlaufzeit zu koppeln. 

    • Definieren Sie das letzte Tilgungsjahr gezielt und bilden Sie unterschiedliche Finanzierungsmodelle realitätsnah ab. 

Edgar HyPro

Mit diesem Release erweitern wir Edgar HyPro um eine integrierte Bewertung der CO₂-Intensität sowie eine deutlich granularere Kostenstruktur in der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Dadurch können Projekte sowohl hinsichtlich ihrer Förderfähigkeit und Nachhaltigkeit als auch in ihrer finanziellen Zusammensetzung präziser analysiert und verglichen werden. 

NEU:

  • Bewertung der CO₂-Intensität & Nachhaltigkeit 

    • Neues Eingabefenster innerhalb der Berechnung zur Bewertung der CO₂-Intensität von Projekten zur frühzeitigen Prüfung von Förderkriterien und regulatorischen Anforderungen  

    • Nutzen Sie eigene oder vorkonfigurierte Werte in g/kWh für zentrale Energieträger wie PV, Wind, Wasserkraft, usw. für eine schnellere und konsistente Datenerfassung  

    • Neue KPI-Kachel auf der Ergebnisseite für eine transparente und sofort sichtbare Einordnung der CO₂-Bilanz  

    • Ergänzendes Verlaufsdiagramm in den Detailergebnissen zur besseren Nachvollziehbarkeit von Entwicklungen und Vergleichsszenarien 

  • Detailliertere Kostenstruktur für präzisere Wirtschaftlichkeitsanalysen 

    • Differenzierte Aufschlüsselung der Investitionskosten in Modulkosten und Overhead-Kosten für Verdichter 

    • Verbesserte Eingabemöglichkeit der Instandsetzungskosten zur realistischeren Abbildung unterschiedlicher Kostenarten 

      • Flexible Abbildung nutzungsabhängiger Instandhaltungskosten: Variable Instandhaltungskosten können wahlweise in €/kg oder €/h hinterlegt werden. So werden wartungsbedingte Kosten direkt an die tatsächliche Nutzung der Anlage gekoppelt und Betriebskosten präziser berechnet. 

      • Erfassung fixer jährlicher Instandhaltungskosten: Jährliche Instandhaltungskosten können entweder als absoluter Wert in €/a oder prozentual auf Basis der Investitionskosten in % der CAPEX angegeben werden. Dies erleichtert die Berücksichtigung von Wartungsverträgen oder pauschalen Servicekosten. 

    • Höhere Transparenz in der Kostenmodellierung zur besseren Vergleichbarkeit von Technologien und Projektszenarien 

Edgar HRS

NEU:

  • Detailliertere Erfassung von Instandsetzungskosten für Chiller & Verdichter 

    • Instandhaltungskosten können nun getrennt nach nutzungsabhängigen und jährlichen Kosten erfasst werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Kostenstrukturen realistischer abbilden. 

    • Flexible Abbildung nutzungsabhängiger Instandhaltungskosten: Variable Instandhaltungskosten können wahlweise in €/kg oder €/h hinterlegt werden. So werden wartungsbedingte Kosten direkt an die tatsächliche Nutzung der Anlage gekoppelt und Betriebskosten präziser berechnet. 

    • Erfassung fixer jährlicher Instandhaltungskosten: Jährliche Instandhaltungskosten können entweder als absoluter Wert in €/a oder prozentual auf Basis der Investitionskosten in % der CAPEX angegeben werden. Dies erleichtert die Berücksichtigung von Wartungsverträgen oder pauschalen Servicekosten. 

    • Verbesserte Wirtschaftlichkeitsbewertung: Durch die differenzierte Erfassung variabler und fixer Instandhaltungskosten werden Betriebskosten genauer kalkuliert und die Aussagekraft von Kosten- und Wirtschaftlichkeitsanalysen erhöht. 

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